
Vom Granulat zum fertigen Bauteil – in einem durchgängigen Prozess
Spritzgießen ist das gängigste Verfahren zur Herstellung unterschiedlichster Teile in der schwedischen Kunststoffindustrie. Das Fertigungsverfahren eignet sich hervorragend sowohl für einfache als auch für komplexere Kunststoffteile und ist ein vollständig automatisierbarer Prozess mit hoher Reproduzierbarkeit. Ein weiterer Vorteil des Spritzgießens liegt darin, dass keine oder nur sehr wenig Nachbearbeitung notwendig ist und es zwischen Rohstoff und Endprodukt keine Zwischenprodukte gibt.
Die Vorrichtung für das Spritzgießen besteht aus einer Schneckeneinheit und einem Formwerkzeug, wobei die Schnecke mit Kunststoffgranulat gespeist wird. Das Granulat wird anschließend zyklisch in das formgebende Werkzeug gefördert. Das Kunststoffgranulat schmilzt aufgrund der Friktionswärme, die entsteht, wenn das Granulat in die geschlossene Form gedrückt wird. Damit der Kunststoff anschließend schneller erstarrt, wird das Formwerkzeug temperiert. Wenn das Kunststoffteil vollständig erstarrt ist, öffnet sich die Form und das Teil fällt herunter oder wird von einem Roboter herausgenommen. Das fertige Kunststoffteil wird in der Regel über Förderbänder transportiert und zur weiteren Überprüfung von einem Kommissionierroboter in Kartons oder auf Paletten gelegt.
Komplettlösungen für die Kunststoffindustrie
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